Nach rund 270 Kilometern Busfahrt erreichten wir unser erstes Ziel, die Stadt Prad in Südtirol. Nach einer Generalprobe am Nachmittag stand abends gleich ein spektakuläres Konzert im Aquaprad, dem Konzertsaal der Stadt, an. Die zahlreichen Besucher waren begeistert und forderten mehrere Zugaben vom Orchester. Am nächsten Tag wurde die Reise fortgesetzt, es sollte nach Riva del Garda am Gardasee gehen. Nachdem die Zimmer bezogen waren, stand erstmal ein bisschen Erholung an. Bei einem Eis am Ufer des Gardasees oder am hoteleigenen Pool konnten wir die Sonne genießen. Nach einer Gardasee-Rundfahrt und der Besichtigung des Städtchens Malcesine stand ein Platzkonzert in Limone auf dem Programm. Auch hier hatten sich zahlreiche Zuhörer um uns versammelt und jubelten uns mit viel Beifall zu. Doch das absolute Highlight der Reise erwartete uns am Dienstag: Unser Konzert in der Arena von Verona. Hier, wo normalerweise Opern wie Aida, Toska oder Carmen aufgeführt werden durfte auch das Jugendorchester WITA sein Können zum Besten geben. Die Besucher und Touristen freuten sich sehr über unsere Musik und schenken uns viel Beifall. Im Anschluss trafen wir unsere Reiseleiterin, die uns die bekanntesten Plätze der Stadt zeigte. So sahen wir neben der Arena und dem Duomo noch den Balkon von Romeo und Julia. Die Zeit verging wie im Flug und so war auch dieser Tag beinahe schon wieder vorbei. Doch vorher hatten wir noch eine weitere Aufgabe zu erledigen. Die anderen Hotelgäste hatten uns seit Tagen beim Ein- und Ausladen unserer Instrumente beobachtet und wollten nun endlich auch mal in den Genuss unserer Musik kommen. Hier ließen wir uns natürlich nicht lange bitten und spielten in unserem Hotel noch ein super Konzert für sie. So, nun war auch schon der vorletzte Tag angebrochen und wir fuhren mit unserem Bus Richtung Venedig. Nach zweieinhalb Stunden waren wir am Parkplatz angekommen und stiegen in unser Ausflugsboot ein, das uns zur Stadt auf den Holzpfählen brachte. Hier führte uns unsere Reiseleiterin in viele kleine Gassen, vorbei an der bekannten Rialtobrücke hinein in den Markusdom. Wir staunten nicht schlecht über den welligen Steinboden. Sie erklärte uns, dass das die Auswirkung der Absenkung der Holzpfähle ist, auf die Venedig gebaut ist. Abends, wieder zurück von einer erlebisreichen Sightseeingtour durch Venedig, verabredeten wir uns alle noch in unserer Stammeisdiele und nahmen bei einem Spatziergang Abschied vom Gardasee, Eis, Pizza und Italien. Denn morgen mussten wir bereits wieder die Heimreise antreten. Es war eine wunderschöne Reise. Vielen Dank an alle Musiker,Betreuer und unseren Dirigenten Rani Rezek.